Corona-Hilfen-Konjunkturpaket – Nachfolgeprogramm

 

Neuauflage der Corona-Soforthilfe – Maximale Erstattung bis zu 150.000 Euro !

 

Anträge noch möglich, bis zum 30.09.2020!

Verlängerung bis 31.12.2020 in Aussicht!

 

Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen, wird für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt.

Das Volumen des Programms wird auf maximal 25 Mrd. Euro festgelegt.

Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt.

 

Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt in April und Mai 2020 um

mindestens 60 %, gegenüber April und Mai 2019, zurückgegangen sind und deren Umsatzrückgänge in den

Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern.

 

Erstattet werden, im Förderzeitraum anfallende, vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare, Fixkosten, wie folgt anteilig:

– 80 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch

– 50 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %

– 40 % der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 40 % und weniger als 50 %

 

Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate.

Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten, soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro,

bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro,

nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen.

 

Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten, sind durch einen Steuerberater, Rechtsanwalt oder

Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten.

Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 30.09.2020 und die Auszahlungsfristen am 30.11.2020.

Alle Infos finden Sie in den FAQs der Corona-Überbrückungshilfe.

Info vom 14.09.2020: Die Steuerberaterkammer informierte, daß voraussichtlich bis zum Ende der ersten Phase (30.09.2020), es nur zu einem Abruf von 2 Milliarden Euro kommen wird. Zum Programmstart standen rund 25 Milliarden Euro zur Verfügung.

Die Gründe wären, daß zu erbringende Nachweis über die Umsatzausfälle sich nur auf die Monate April und Mai 2020 beziehen würden.

Eventuell läge es auch daran, daß die wirtschaftlichen Einbußen durch den Konjunktureinbruch doch nicht so starke ausfallen wie angenommen.

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Corona-Soforthilfen – ! ausgelaufen

Das Chaos ist perfekt. Alle Bundesländer eigene Programme, eigene Richtlinien, jetzt stellen Sie sich die Frage, kommen die Mittel für mich und meinen Betrieb in Frage?
Erstmal vorab, bitte ich Sie zu berücksichtigen, dass die Sofort-Hilfen-Förderprogramme der Bundesländer, die jetzt eiligst aufgesetzt worden sind, der reinen Behebung von Liquiditätsengpässen von Unternehmen bis 50 Mitarbeiter dienen sollen. Der Antragsteller muss versichern, dass er in Folge der Corona-Pandemie in finanziellen Schwierigkeiten geraten ist. Falschangaben können den Tatbestand des Subventionsbetrugs erfüllen und zu entsprechenden strafrechtlichen Konsequenzen führen.
Siehe Corona-Soforthilfe Bund
Weitere Zuschuss-Programme für Unternehmen unter und über 50 Mitarbeiter sowie Anschubprogramme für die durch die Umsatzeinbußen am stärksten betroffenen Wirtschaftsbereiche, werden folgen.
Ohne Logistik ist kein Aufschwung möglich, daher erwarten wir hier weitere Förderprogramme. Auch und gerade für den Aufschwung nach der Krise.
WICHTIG ! Für eine Berechnung Ihres bereits eingetretenen, oder noch zu erwartenden Umsatzrückgangs, führen Sie bitte detaillierte Aufzeichnungen. Am besten in Form einer Excel-Tabelle. Sie brauchen eine Berechnungsgrundlage für die Anforderung von Zuschüssen oder Krediten.
1. Prüfen Sie die anhand der Website die Datenlage, sind die Informationen die Sie über das Soforthilfe-Programm erhalten haben noch aktuell?
2. Einige Bundesländer (Beispiel NRW/ Niedersachsen) haben Ihre Soforthilfe-Programme mit eindeutigen Regeln ausgestattet. Sie sind antragsberechtigt sind wenn Ihr Betrieb bis 50 Mitarbeiter ( Umrechnungsformel Teilzeit in Vollzeitarbeitsplätze können Sie bei uns anfordern) hat und folgende Voraussetzungen gegeben sind:
– In dem Monat, in dem der Antrag gestellt wird, liegt ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent vor
oder
– der Betrieb wurde auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise geschlossen
oder
– die vorhandenen liquiden Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten zu zahlen.
In diesen Programmen ist ein Antrag empfehlenswert, auch wenn nach der De-minimis- Richtlinie keine Auszahlung möglich wäre.
Wenn hier ein Ablehnungsbescheid bei Ihnen eingeht, schicken Sie uns diesen, wir nehmen dann den Einspruch für Sie vor.
3. Andere Bundesländer (beispielsw. Baden-Württemb./ Bayern) haben Soforthilfe-Programme, in denen verlangt wird, dass Sie einen Liquiditätsengpass nachweisen. Wir bitten Sie, genau zu prüfen, ob dieser Zustand schon eingetreten ist oder in den nächsten Tagen eintritt. Falls nicht, könnte dies bei einer Überprüfung zur Rückforderung, inklusive Strafe, gegebenenfalls auch Anzeige, führen.
Auch wenn hier beispielsweise Baden-Württemberg von der Regel Abstand genommen hat, den Einsatz von allen liquiden Mitteln (insbesondere Privatvermögen) nachzuweisen, bevor der Antrag gestellt wird, muss man sich schon fragen, warum manche Bundesländer mit der 50%-Umsatzeinbußen-Regelung den Anspruch der Gelder ermöglichen und manche Bundesländer nicht.
Fragen Sie sich immer, wenn Sie angeben müssen, dass Sie nicht mehr liquide sind, ob dies unter dem Gesichtspunkt der Beantragung anderer Förderprogramme sinnvoll ist.
Falls Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie bei uns an, bevor Sie den Antrag stellen.
In jedem Fall einer Ablehnung, übermitteln Sie uns den Ablehnungsbescheid, wir werden dies prüfen und Ihnen einen rechtskonformen Einspruch vorformulieren.
Gegebenenfalls ist der Antrag noch einmal zu stellen.

Anbei eine Aufstellung der Direktlinks zu den Soforthilfen (ohne Gewähr):

Fragen hierzu ?
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Mail!
Tel. 06203 4202410,
E-Mail: bag-abrechnung@weick-consulting.com