Innovationskredit RLP (Rheinland-Pfalz)

Die Förderung erstreckt sich auf die folgenden Bereiche:

Gefördert werden Investitionen, Betriebsmittel und Warenlager sowie die Umsetzung von Vorhaben im Rahmen einer Digitalisierung von betrieblichen Abläufen und/oder Produktionsprozessen sowie zur Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen von Industrie 4.0, Handwerk 4.0 oder Wirtschaft 4.0.

Art und Höhe der Förderung:

Die Förderung erfolgt in Form eines Darlehens.
Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben, jedoch mindestens 25.000 EUR und maximal 2 Mio. EUR.
Das Gesamtvorhaben darf ein Investitionsvolumen von 25 Mio. EUR nicht übersteigen.
Der Innovationskredit RLP wird mit einer 70%igen Haftungsfreistellung für die Hausbank ausgereicht.

Antragsberechtigte:

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gemäß KMU-Definition der EU, Small-MidCap-Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern sowie Freiberufler, die seit mindestens drei Jahren am Markt aktiv sind bzw. mindestens über aussagefähige Jahresabschlussunterlagen von zwei Geschäftsjahren verfügen.

Voraussetzungen:

Der Antragsteller muss mindestens eines von elf definierten Innovationskriterien erfüllen. Hierunter fallen beispielsweise:

  • Entwicklung oder Herstellung von neuen oder substantiell verbesserten Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen, die innovativ sind und bei denen ein technologisches oder industrielles Risiko des Scheiterns besteht,
  • Kosten für Forschung, Innovation und Entwicklung in Höhe von mindestens 20% des beantragten Kreditbetrages im letzten Jahresabschluss,
  • Unternehmenswachstum von mehr als 20% jährlich hinsichtlich der Mitarbeiterzahl oder des Umsatzes,
  • eine Innovationsförderung der EU, ein Innovationspreis der EU oder ein Investment eines Venture-Capital-Investors bzw. Business Angels innerhalb der letzten Jahre,
  • innerhalb der letzten zwei Jahre angemeldete Schutzrechte.

Unternehmen bestimmter Branchen (u.a. Land- und Forstwirtschaft, Aquakultur und Fischerei, Leasingunternehmen), Sanierungsfälle sowie Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der EU-Leitlinien sind von der Förderung ausgeschlossen.

Nicht förderfähig sind darüber hinaus u.a. die Umschuldung bzw. Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Vorhaben, Anschlussfinanzierungen und Prolongationen, Leasingfinanzierungen, In-Sich-Geschäfte, Treuhandkonstruktionen sowie stille Beteiligungen ohne Zusammenhang zu tätigen Beteiligungen.

Stand 03.04.2019

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